Chronik
 

Die Frauengemeinschaft Schwaney kann auf eine langjährige Geschichte zurückblicken. Bereits seit 1918 gibt es erste Aufzeichnungen.
Der Gedanke, eine Gemeinschaft zu gründen, entstand bereits im Jahre 1917. Der Grund war der damals tobende 1. Weltkrieg. Ehe und Familie waren den Wirren der Zeit ausgesetzt.
Ersten Aufzeichnungen zufolge waren zwei Hirtenbriefe des damaligen Bischofs Carl-Joseph aus Fulda ausschlaggebend. Der Bischof rief zur Gründung des christlichen Müttervereins auf, damit die Familien geschützt werden, denn Ehescheidungen, Ehebruch und öffentliche Unsittlichkeiten nahmen Überhand.
In unserer Gemeinde wurde dieser Gedanke sofort aufgenommen und es wurde am 8.Sep. 1918 unter großem Beifall der Mütterverein gegründet. 160 Frauen unserer Gemeinde meldeten sich als Mitglieder an.
Sie überreichten der Gründerin, Frau Schneider, eine große Summe Geld für die Frauenkirche in Frankfurt am Main, die von den katholischen Frauen Deutschlands nach dem 1. Weltkrieg gebaut wurde.
Außerdem wurden der 1. Vorsitzenden 500,-- Mark für die Mütterfahne, die sofort angefertigt wurde, überreicht. Diese Fahne wurde bei der Gründungs- und Aufnahmefeier am 8. Sep. 1918 feierlich eingeweiht.
So entstand am 8. Sep. 1918 der Mütterverein unter dem Schutze der Schmerzhaften Mutter Gottes St. Johannes Baptist Schwaney.
Die 160 Namen der Frauen sind in der Chronik festgehalten.

Aus den Eintragungen kann man ferner entnehmen, dass weitere Mitglieder in den Verein aufgenommen wurden. Aufzeichnungen über die durchgeführten Tätigkeiten liegen aber leider für die Jahre von 1918 bis 1931 nicht mehr vor. Erst im Jahre 1932 wurden wieder Eintragungen in die Chronik vorgenommen.
Als 1. Vorsitzende wurde darin Agnes Schneider notiert. Ihr standen 9 weitere Frauen im Vorstand zur Seite.

Bereits im Jahre 1933 wurde erwähnt, dass auch Frauen ohne Kinder in den Verein aufgenommen werden. Deshalb wurde der Verein ab 1933 Frauen- und Mütterverein genannt. Es fanden in dieser Zeit jährlich Generalversammlungen statt.

Von 1934 bis 1977 liegen leider keine Aufzeichnungen mehr vor. Erst seit 1978 – dem 60. Jubiläum – sind wieder jährlich Aufzeichnungen vorhanden, die über die Aktivitäten, Wahlen und sonstigen Aktionen Auskunft geben.

Nach der Chronik wurde der Verein von folgenden 1. Vorsitzenden bzw. Teamsprecherinnen (ab 2004) geleitet:

Gründerin Agnes Schneider 1918 – 1948
Agnes Lüke von 1948 – 1968
Thea Rothe von 1968 – 1976
Anneliese Heinemann von 1976 – 1981
Margret Bade von 1981 – 1997
Renate Koch von 1997 - 2004
Gabriele Strathaus von 2004 - 2009 (Teamsprecherin)
Rita Böddeker von 2009 - 2013 (Ansprechpartnerin und Schriftführerin)

Gabriele Strathaus von 2013 - 2022 (Teamsprecherin)
Julia Boerger (1. Teamsprecherin) und Anne Füller (2. Teamsprecherin) beide ab 2022

 

Dem Vorstand der Frauengemeinschaft haben immer die Mitarbeiterinnen tatkräftig zur Seite gestanden.
All diesen Frauen sei einmal an dieser Stelle herzlich gedankt für ihre ehrenamtliche und uneigennützige Arbeit.

Was wäre ein Verein aber ohne Mitglieder, die zu den Veranstaltungen und sonstigen Aktivitäten kommen.

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